Freitag, 22. August 2014

Matcha Himbeer Cake

When in doubt ... bake!





Kleine, feine Törtchen mit dem herben Geschmack von grünem Tee.

Matcha (jap.: 抹茶 „pulverisierter Tee“) ist ein zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Er hat eine intensive, grüne Farbe und einen lieblich süßlichen, in späteren Pflückungen leicht herben Geschmack. Der Tee enthält viele Catechine sowie Carotine und die Vitamine ABC und E.

Der für Matcha vorgesehene Grüntee (Tencha) wird von Teesträuchern geerntet, die in der Regel vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. Dadurch entsteht ein extrem delikates, dunkelgrünes Blatt. Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und nach Entfernung aller groben Blattgefäße in Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen. (Quelle: Wikipedia)


Matcha, eines der vielen Superfoods, die in den letzten 2 Jahren Einzug in meine Küche gehalten haben. Damit backen wollte ich schon sehr lange, aber mir war klar, dafür brauche ich Zeit und Muse. Ist doch die Zutat kostbar und edel. 

Normalerweise trinke ich Matcha. Entweder als Single-Shot (wie einen Espresso) oder im Sommer eisgekühlt mit Zitrone. Um all die guten Wirkstoffe (Catechine, Carotine und die Vitamine A, B, C und E) zu erhalten sollte der Tee nicht über 80 Grad erhitzt werden, deshalb habe ich mich entschieden eine Matcha Creme zu machen und den Tee kalt anzurühren. 


Kate Moss sagte einmal: "Nothing tastes as good as skinny feels" Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt. Vielleicht sollte sie auch mal eines dieser Törtchen essen. Denn Grüntee schmeckt nicht nur gut, er regt auch den Stoffwechsel an und beschleunigt die Fettverbrennung.



Volle Wohlfühlpower voraus!
Es sieht schwieriger aus als es ist.
 


Matcha Creme 

Zutaten
100 g Cashewkerne 
140g Wasser
60g Kokosfett
1 EL Agavendicksaft
ca 3 EL Matcha je nach Geschmack (ich habe Matcha Tsuki for cooking verwendet)

Die Cashewkerne in Wasser einweichen (am Besten über Nacht). Das Einweichwasser weggießen, die Cashews gut abspülen und dann abtropfen lassen. Zusammen mit dem Wasser und Agavendicksaft im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer feinen Paste mixen. Das Kokosfett leicht erwärmen. Es sollte gerade so flüssig sein. Ich habe sogar noch ein paar kleine Stücke gelassen. Nochmal kurz mixen. Jetzt kommt der Matcha dazu. 3 EL haben für mich den perfekten Geschmack ergeben. Am Besten gebt ihr den Tee nach und nach hinzu und probiert ob es euch schon genug ist oder ob ihr lieber noch mehr Geschmack haben wollt. Nun mit dem Handmixer rühren bis sich leichte Schlieren bilden und diese sichtbar bleiben.

Die Creme zieht im Kühlschrank noch nach und wird fester durch das Fett. Also nicht abschrecken lassen falls sie evtl. noch zu weich erscheint. Und währenddessen backen wir die Biskuits.

Biskuitteig:

Das Rezept stammt noch von meiner Schulzeit. Es ist daher im Ursprung nicht vegan. Als Ei-Ersatz habe ich MyEy verwendet, da man es zu Eischnee aufschlagen kann. Eine Version ohne Ersatzprodukt werde ich demnächst testen. Dafür muss man dann allerdings Öl verwenden und da in der Creme bereits Kokosfett enthalten ist habe ich mich für den Eiersatz entschieden.

Zutaten
2 Eigelb + 2 Eiweiß zu Eischnee  -> Myey Eiersatz
3 EL Wasser
100g Zucker
1 pk Vanillezucker
75g Mehl
50g Maisstärke
1 TL Backpulver

MyEy Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillezucker verrühren. Dann Mehl, Speisestärke und Backpulver dazugeben und verrühren. Am Schluss den Eischnee unterheben. Ich habe 4 Speiseringe zum Backen verwendet. Ihr könnt auch eine kleine Springform nehmen. Für die Ringe ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Ringe aufsetzen. Die Springform einfetten.
Den Teig in die Form geben und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20 min backen. Der Teig sollte gerade braun werden.

Wenn der Biskuit fertig gebacken ist, noch warm in der Mitte halbieren, damit ihr einen Boden und einen Deckel habt. Auskühlen lassen.


Himbeersoße herstellen aus 1 Tasse gefrorener Himbeeren mit Agavendicksaft nach Geschmack und etwas Vanilleextrakt (wenn vorhanden) pürieren.


Die Creme auf den Boden streichen, in der Mitte etwas Platz für die Himbeersoße lassen (wenn die Himbeeren gefroren sind, lässt es sich leichter platzieren). Deckel aufsetzen und rundum mit Creme bestreichen.



Lasst beim Dekorieren eurer Kreativität freien Lauf. Ich habe mit Mandelhobeln, Heidelbeeren und Himbeeren und der restliche Himbeersoße dekoriert. Zur Creme passen eher leichte Aromen, damit der Grüntee im Vordergrund steht.








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