Samstag, 1. Februar 2014

I love fish - Maki Sushi für Anfänger





Man muss kein Sushi-Meister sein, um die kleinen schmackhaften Leckereien zuzubereiten. Etwas Geschick ist gefragt und vor allem Selbstbeherrschung, denn die kleinen Happen sind schneller im Mund verschwunden als man gucken kann.

Bevor es los geht, braucht ihr eine Sushimatte. Es ginge auch mit Klarsichtfolie, dann ist es aber um einiges schwieriger, ansehnliche Rollen zu formen. Außerdem braucht ihr noch die Grundzutaten. Die kauft ihr am besten im Asialaden eures Vertrauens.




Zutaten:

Für den Reis:

Bitte ausreichend Zeit einplanen (ca. 1,5 Stunden)

300g japanischer Rundkornreis
330 ml Wasser

Für die Essigmischung:
4 EL Reisessig
2 EL Zucker
1/2 TL Salz

Für die Füllung:

Hier könnt ihr nach Geschmack füllen. Bei mir sind es
Avocado
Karotte (kurz in der Pfanne blanchiert)
Gurke
Räuchertofu

Es ginge auch noch Sprossen, Spargel, Bohnen, ...

Außerdem braucht ihr noch Wasabi, Sojasoße (ich verwende Tamari) und eingelegten Ingwer.


Den Reis zubereiten:
Zuerst den Reis gründlich abspülen bis das Wasser klar ist. 

Reis gemäß Packung zubereiten. Ich hatte hier ursprünglich eine detailierte Beschreibung, aber musste feststellen, dass diese nicht für alle Reissorten passt!

Die Essigmischung aus den angegebenen Zutaten zubereiten. Dazu alles in einen Topf geben (kein Aluminium!) und so lange rühren bis sich Salz und Zucker aufgelöst haben. Nicht kochen! Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Reis in eine Schüssel geben (auch hier kein Aluminium! Holz oder Plastik sind geeignet). Die Essigmischung nach und nach zugeben, dazwischen immer gut mit dem Reis vermischen und gut einarbeiten. Zwischendurch den Reis durch fächeln abkühlen und dann mit der Essigmischung weiter machen. Die Reiskörner sollten glänzen und auf Zimmertemperatur abkühlen. Ob meiner geglänzt hat, weiß ich jetzt gar nicht mehr. 
Man kann den Reis auch einen Tag vorher zubereiten und ihn dann bei Zimmertemperatur stehen lassen. Er muss immer mit einem feuchten Tuch abgedeckt werden und schmeckt besser, wenn er direkt weiterverarbeitet wird.





Jetzt geht es ans Formen der Makis:

Aus 1-2 EL Reisessig und 250 ml Wasser Essigwasser herstellen. Die Bambusmatte ausbreiten und ein Noriblatt in der Hälfte falten und auseinander brechen. Eine Hälfte mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte legen.

Die Hände in das Essigwasser tauchen, dann bleibt der Reis nicht kleben. Eine handvoll Reis nehmen und daraus einen länglichen Block formen. Diesen Block jetzt auf das Noriblatt gleichmäßig verteilen und dabei aber 1 cm breiten Rand frei lassen (siehe Bild). Den braucht ihr um die Rolle zusammenzukleben. Den Reis in der Mitte mit etwas Wasabi bestreichen und dann nach Geschmack belegen. Achtung, nicht zu dick belegen, sonst bekommt ihr die Rolle nicht zusammen.

Mit der Bambusmatte jetzt langsam die Rolle formen und soweit aufrollen, dass das Ende des Noriblattes auf die Reiskante trifft. Der Rand steht über und wird mit etwas Wasser angefeuchtet an die Rolle angeklebt. Beim Rollenformen leichten Druck ausüben damit alles schön zusammenbleibt.

Die überstehenden Reiskörner könnt ihr jetzt einfach in die Rolle drücken. Jetzt braucht ihr nur noch ein scharfes Messer. Dieses ins Essigwasser tauchen und die Rolle in kleine Stücke schneiden.
Und schon habt ihr Makis! 

Zusammen mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren und genießen!

I love fish Makis - Denn die sind doch lebend im Meer viel schöner :-)


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