Sonntag, 15. Dezember 2013

Alle Jahre wieder!



Plätzchen, Stollen, Punsch, Baumkuchen, Glühwein, Kartoffelpuffer, heiße Maronen, Bratäpfel, Kipferl, Gänsekeule, Knödel, Rotkraut, Konfekt, Schokonikolaus, Dominosteine, ...

Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr!

Die Zeit zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen wird mit Leckereien und Selbstvorwürfen überbrückt und jeden Tag nimmt man sich vor, morgen einfach mal weniger zu essen.
Ach Mist! Geht ja nicht, da ist


  • die Weihnachtsfeier (Firma, Verein, Kegelclub)
  • Treffen mit "setze beliebigen Namen ein" auf dem Weihnachtsmarkt
  • Adventskaffee mit Oma
  • ...

Der verführerische Duft auf dem Weihnachtsmarkt zaubert uns die gebrannten Mandeln in die Hand und jetzt ist es ja auch sowieso schon egal.

Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr!

Seid nicht zu streng mit euch! Die Vorliebe für Zucker, salziges und fettiges ist beim Menschen genetisch bedingt. War es doch lange Zeit vor Christstollen, Weihnachtsbraten und Co wichtig einen körperlichen Leistungsabfall zu verhindern. Zucker war hauptsächlich in reifen Früchten vorhanden, Salz lebensnotwendig für den menschlichen Wasserhaushalt und die Nahrung ohnehin salzarm.

Aber vor allem galt es so viel zu essen wie möglich, jede Gelegenheit zum Essen zu nutzen und möglichst kalorienreich zu essen, um Reserven anzulegen. Denn das Nahrungsangebot war ganz einfach nicht immer verfügbar.

Das trifft auf uns heute natürlich nicht mehr zu, wir können aber scheinbar doch nicht aus unserer Haut. Die Völlerei liegt uns in den Genen und gerade im Dezember ist es besonders schwer allen Versuchungen zu widerstehen.


Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr!


Aber der Januar kommt bestimmt! Ich weiß schon, was ich als guten Vorsatz mit ins neue Jahr nehme.
Und ihr?

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